„Caveman“ Clifford lebt seinen Traum an der Garden Route

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Viele kennen ihn schon. Den „Caveman“ Clifford und seine Höhle. Er ist DIE Attraktion in der früheren „Kaaiman’s Grotto“ zwischen Wilderness und Victoria Bay. Eine verwaiste Bahnstrecke führt entlang der Küste und durch einen pechschwarzen Tunnel. Auf der anderen Seite kann man bereits die Höhle am Rande des Kliffs erkennen.

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Die Höhle beherbergte ursprünglich ein High Class Restaurant mit ca. 300 Sitzplätzen, bis es von einem Erdrutsch teilweise verschüttet wurde. Danach hat es Caveman Clifford es zu seinem Einöd gemacht und erzählt allen gern seine Lebensgeschichte und die der Höhle.

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Liebevoll reiht er währenddessen Muscheln an Schnüren auf, die überall umher hängen und zur Meeresbriese hin und her schwingen. Die übrige Dekoration der Höhle sucht sich Clifford aus allerlei Dingen zusammen, die der Ozean anspült oder die ihm die Besucher seines Reichs schenken.

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Tsitsikamma Wanderung Pt. 3

Die Wanderung entlang des Tsitsikamma Wanderweges dauert geplante sechs Tage und führt 60km vom Ort Nature’s Valley zur Storms River Brücke oder endet im Ort Storms River/ Paul Sauer Brücke. Nahezu abgeschottet von der Zivilisation führt der Wanderweg durch das Herz der wundervollen Tsitsikamma Berge, durch Schluchten, über kleine Rinnsale aber durch breitere Bergbäche. Es gibt nur selten Handyempfang und so ist die Wanderung perfekt, um einmal Abstand vom Alltag zu gewinnen und die wunderschöne Natur Südfrikas zu genießen.

Die Beiträge hier im Blog haben wir nach den einzelnen Tagesetappen aufgeteilt und heute nehmen wir euch mit auf unsere Wanderung zur Keurbos Hütte.

Tag 02 Keurbos Hütte
Bloukrantz – Keurbos Hütte: 13,4 km, 6 Stunden

Am dritten Tag lag ein verhältnismäßig kurzer Marsch vor uns. Bei bestem Wetter frühstückten wir mit Blick auf die Tsitsikamma Berge und schossen anschließend noch unser obligatorisches, tägliches Gruppenbild.

Die erste Minietappe führte uns vorbei an unserem Haus-Wasserfall. (Mehr Bilder dazu findet ihr in Pt. 2 der Wanderung) Nachdem wir den Wasserfall passiert hatten, ging es durch den Fynbos und unter der knallenden Sonne Südafrikas unentwegt bergauf und bergab.


Geschützt vom Blätterdach des Keurbos Waldes und begleitet vom Zwitschern der vielen Vögel, überquerten wir zahlreiche Bäche, um schließlich unser Zwischenziel das Waterwitelsgat-Bassin zu erreichen. Von hier entspringt der Bloukrantzfluss.



Wir nahmen die Möglichkeit einer kleinen Auszeit dankend an, schwammen etwas im Waterwitelsgat und plünderten unsere Lunchpakete. Das Titelbild dieses Beitrags ist im Waterwitelsgat aufgenommen. Das schräg einfallende Licht brach sich an der Wasseroberfläche und offenbarte der Unterwasserkamera ein tolles Farbenspiel.

Anschließend führte uns der Wanderweg hinauf, entlang des Bergkamms. Die Schönheit der Fynbos Vegetation war immens. Wir sahen unter anderem zahlreiche Protea Pflanzen, die nationalpflanze Südafrikas.


Als wir wieder in den Keurboswald eintauchten, fühlten wir uns neben den sich rechts und links erhebenden Yellowwood Bäumen richtig winzig. Durch die ausgedehnte Beschilderung der verschiedenen Bäume und Hinweisschilder entlang des Weges konnte man einen guten Eindruck davon gewinnen, wie reichhaltig die Natur im Keurboswald ist.

Für anderthalb Stunden wanderten wir auf einem weiteren Fynbosplateau, um dann wieder in eine Sektion Wald einzutauchen. Hier herrschte feuchtwarmes Klima und es war auffällig, dass die Vegetation dieses Waldabschnitts eine komplett andere war, als die der vorherigen Waldsektionen. Der Weg führte uns über dick-bemooste Baumstämme, vorbei an riesigen Farnbüschen. Wir überquerten viele rostrote Bäche, die sich von oberhalb des Berges hinab ins Tal schlängelten. Von den haushohen Bäumen hingen Lianen und oftmals mussten wir über solch umgestürzte Giganten klettern, um weiter voran zu kommen.

Aus Tarzans Wald hinausgekommen, war es schließlich nicht mehr weit zur Keurbos Hütte, wo wir dankend unsere Betten in Beschlag nahmen. Diese Etappe der Wanderung war schließlich doch wesentlich anstrengender geworden als wir ursprünglich gedacht hatten.

Tsitsikamma Wanderung Pt. 2

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Die Wanderung entlang des Tsitsikamma Wanderweges dauert geplante sechs Tage und führt 60km vom Ort Nature’s Valley zur Storms River Brücke oder endet im Ort Storms River/ Paul Sauer Brücke. Nahezu abgeschottet von der Zivilisation führt der Wanderweg durch das Herz der wundervollen Tsitsikamma Berge, durch Schluchten, über kleine Rinnsale aber durch breitere Bergbäche. Es gibt nur selten Handyempfang und so ist die Wanderung perfekt, um einmal Abstand vom Alltag zu gewinnen und die wunderschöne Natur Südfrikas zu genießen.

Die Beiträge hier im Blog haben wir nach den einzelnen Tagesetappen aufgeteilt und heute nehmen wir euch mit auf unsere Wanderung zur Bloukrantz Hütte.

Tag 02 Bloukrantz Hütte
Kalander – Bloukrantz Hütte: 17 km +/- 6 hours

Wir starteten von der Kalanders Hütte schon relativ früh morgens, da an diesem Tag einer der längsten Märsche vor uns lag. Die offizielle Angabe von 13,5km Wanderweg stimmt nicht ganz. Zum Schluss waren es um die 17km durch die Tsitsikamma Berge.

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Voller Motivation stiegen wir am Morgen den Duwurmkop Berg hinauf und konnten von dort aus einen atemberaubenden Ausblick über den Ozean und den Ort Nature’s Valley genießen. Wie der Ort zu diesem Namen kam, wird einem bei diesem Anblick auch klar.

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Oben an der Bergspitze angekommen, wendete sich der Wanderweg ab vom Ozean und es ging hinein in den Fynbos. Fynbos ist aus dem Niederländischen abgeleitet („fijnbosch“) und deutet auf eine Vegetation mit „feingliedrigen Gewächsen/ Gebüschen“ hin.

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Nachdem wir einige Kilometer durch den Fynbos gewandet waren, verschwand der Wanderweg in dichtem Wald. In diesem konnten wir die (beschilderte) Baum- und Pflanzenvielfalt bewundern. Entlang des Weges standen sogar einige hochgewachsene Yellowwood Bäume.

Schon von Weitem hörten wir das Rauschen eines Wasserfalls. Nach einigen Schlenkern des Weges eröffnete sich uns ein toller Blick auf diesen. Bezaubert vom Anblick des durch die Wurzeln rot gefärbten Wassers legten wir zu seinem Fuße eine kleine Pause ein. Manche stiegen die Felsen etwas hinauf, wodurch die Höhe des Wasserfalls für die anderen noch besser zu erahnen war.

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Nach unserer Pause am Wasserbassin ging der Wanderweg in einen grob geschotterten Weg über, den wir bis zum Erreichen der Bloukrantz Hütte nicht wieder verließen. Vom Schotterweg aus konnten wir gut die Bloukrantz Brücke sehen, von der man einen Bungeesprung wagen kann. Beeindruckende Sandsteinformationen erhoben sich entlang des Weges. Nach weiteren zehrenden Kilometern auf dem Schotterweg erreichten wir endlich die Bloukrantz Hütte, die wohl den besten Ausblick auf die Tsitsikamma Berge des gesamten Wanderweges bietet.

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Tsitsikamma Wanderung Pt. 1

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Die Wanderung entlang des Tsitsikamma Wanderweges dauert geplante sechs Tage und führt 60km vom Ort Nature’s Valley zur Storms River Brücke oder endet im Ort Storms River/ Paul Sauer Brücke. Nahezu abgeschottet von der Zivilisation führt der Wanderweg durch das Herz der wundervollen Tsitsikamma Berge, durch Schluchten, über kleine Rinnsale aber durch breitere Bergbäche. Es gibt nur selten Handyempfang und so ist die Wanderung perfekt, um einmal Abstand vom Alltag zu gewinnen und die wunderschöne Natur Südfrikas zu genießen.

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Die Beiträge hier im Blog haben wir nach den einzelnen Tagesetappen aufgeteilt und heute nehmen wir euch mit auf unsere Wanderung zur Kalanders Hütte.

Tag 01 Ziel: Kalanders Hütte
Nature’s Valley – Kalander Hütte: 3,6km +/- 1 hour 30 mins

Vor uns lagen 60km Wanderweg durch den Tsitsikamma Nationalpark. Wir waren eine Gruppe von acht Leuten von denen mancher mehr mancher weniger trainiert war. Bevor es nach Südafrika ging, fragte mich Thys regelmäßig, ob ich schon fleißig für den „Tsitsi-hike“ trainieren würde. Selbstverständlich 😉

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Mit getroffenen Vorbereitungen fuhren wir am ersten Tag entlang der Garden Route zum Treffpunkt am Hauptquartier des Tsitsikamma Nationalparks. Nach einer Einweisung in die Park- und Wanderordnung verluden wir unsere abends benötigte Verpflegung und Utensilien (slackpacking). Von Nature’s Valley aus war es ein vergleichsweise kurzer Fußmarsch zur ersten Hütte der Wanderung.

Hier einige Bilder des ersten Tages unserer Wanderung.

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Unsere Tsitsi-Challenge: Das pefekte Tsitsikamma Dinner.
Wir waren in Gruppen à zwei Personen aufgeteilt und jedes Paar musste an einem Abend für die anderen etwas kochen. Bewertet wurde das Essen, die Tischdekoration, die Kreativität und begleitende Showelemente.

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Die Kalanders Hütte liegt genau hinter den Dünen. Hinter ihr erhebt sich der Douwurmkop Berg. (Herrliche Bilder von oben seht ihr im Beitrag zum zweiten Tag.)

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Nachdem wir unsere Sachen an der Hütte abgelegt hatten und die Bettsituation geklärt war (In den meisten Hütten gab es Dreier-Doppelstockbetten), gingen wir zurück zum Strand. Einige schwammen etwas im Ozean, die anderen genossenen den herrlichen Ausblick. Während wir gemeinsam Gin Tonic aus unseren Campingbechern tranken, schwammen vor uns die Delphine auf und ab und die Sonne ging langsam unter. Eine traumhafte Szenerie.

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Tsitsikamma Wanderung

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Die 60km von Tsitsikamma

Unsere Bro Ties werden von Thys Mutter und ihren Freundinnen in Südafrika hergestellt. Da der Flug nach Süafrika etwas länger dauert, wollen wir euch mit diesem Blog auch Land und Leute näherbrigen, ohne dass ihr dafür extra nach Südafrika fliegen müsst… Lest in den nächsten Beiträgen mehr über unsere 6 Tages Wandung durch den Tsitsikamma Nationalpark.

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Frühlingsauftakt

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Frühling komm und bring den Sommer mit!

Freut ihr euch auch schon auf die kommenden Gartenparties, Grillen im Park oder den warmen Sommerabend am Wasser? Pünktlich zum Frühlingsauftakt liefern wir euch die passenden Accessoires.

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